Johanna Krüger erforscht die Kombination verschiedener Arbeitsweisen im Schülerlabor

Johanna Krüger erforscht die Kombination verschiedener Arbeitsweisen im Schülerlabor

Experiment und Simulation – Zusammenspiel wissenschaftlicher Arbeitsweisen

Ich bin Johanna und arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin im KiSOC. Für mein Promotionsvorhaben habe ich im ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt das Angebot „Die Ostsee der Zukunft“ für die Klassenstufe 10 bis 13 entwickelt. An ihrem Labortag untersuchen die Jungen und Mädchen an verschiedenen Stationen, welche Auswirkungen Veränderungen durch Klimawandel und Überdüngung auf das Ökosystem Ostsee haben. Hierbei nutzen sie sowohl Experimente als auch eine Computersimulation. Im Rahmen meiner Promotion möchte ich so herausfinden, inwiefern sich die Lernmotivation und das fachliche Wissen der Schülerinnen und Schüler durch die Kombination der unterschiedlichen wissenschaftlichen Arbeitsweisen verändern.

Wie funktioniert so eine Studie und was sind erste Ergebnisse?

Den Schülerlabortag habe ich gemeinsam mit dem GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung und dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) entwickelt und erprobt. Im ersten Halbjahr 2018 begann ich dann mit einer vergleichenden Studie. Dabei haben 24 Klassen bei einem zweistündigen Projekt zum Thema Ozeanversauerung entweder mit einer Computersimulation oder mit einem Experiment gearbeitet. Anschließend haben 12 weitere Schulklassen die Ostsee der Zukunft bei uns in der Kieler Forschungswerkstatt im Rahmen eines Labortages erforscht.

Derzeit bin ich dabei meine Daten auszuwerten. Dabei zeigte sich bislang kein Unterschied hinsichtlich des Wissenszuwachses, jedoch ein höheres situatives Interesse durch die Bearbeitung von Experimenten.

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Mehr über Johannas Forschungsprojekt erfährst Du hier.

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